Erstens: Sag nicht einfach, dass Du gestresst oder ausgebrannt bist. Ich bin voll und ganz dafür, dass Du bei der Arbeit offen über Ihre Gefühle und Ihren Gemütszustand sprechen. Ich finde es in solchen Situationen aber kontraproduktiv.

Ich schlage vor, sich stattdessen darauf zu konzentrieren, eine Lösung oder einen Vorschlag zu finden, wie man das Problem lösen kann. Natürlich ist es wichtig, rechtzeitig zu reagieren, wenn man mit den Aufgaben überfordert ist, bevor man zu sehr ausgebrannt ist und nicht mehr reagieren kann.

Du könntest zum Beispiel sagen:

„Um die bestmögliche Leistung zu erbringen und das bestmögliche Ergebnis für dieses Projekt zu erzielen. Wir müssen meine Aufgaben neu priorisieren, zumindest für den Moment.»

Oder

„Um mein Energieniveau effektiv zu managen, würde ich in Anbetracht meiner derzeitigen persönlichen Umstände davon profitieren, die nächsten zwei Monate zu 80 % zu arbeiten.“

Oder

„Um die Projektmeilensteine zu erreichen, brauche ich mehr Ressourcen. Konkret bräuchte ich jemanden, der xyz für mich abdeckt.“

Wenn Du konkret kommunizierst, was Du brauchst, um langfristig gute Leistungen zu erbringen, kann Dein Vorgesetzter sich selbst beweisen. Wenn er oder sie Dir den Rücken stärkt und alles tut, was er oder sie kann, hast du einen guten Vorgesetzten. Wenn er Dich nicht unterstützt, hast Du viel über Deinen Vorgesetzten gelernt.

Du kannst Deinem Vorgesetzten helfen, Dir zu helfen, und gleichzeitig kannst Du eine Menge über Deinen Vorgesetzten lernen.